Lokführer der Todeszüge - Rädchen im Getriebe des Bösen - Roman nach wahren Begebenheiten

von
John Wyttmark
Inhalt
Leises Wimmern und Stöhnen drang aus den Waggons. Tausende warteten auf ihren Abtransport. Ab und zu reckte sich eine Hand durch die Gitter, Kühle suchend, um gleich wieder zurückzuzucken, aus Furcht, die Knüppel der SS-Leute würden erneut Finger brechen, wenn sie die Erbarmungswürdigen mit hartem Schlag erwischten. Der Zug stand zur Abfahrt bereit auf dem Gleis. Die Sonne prallte schon jetzt mit voller Wucht auf die Waggons, die die Hitze aufsogen und an die Geplagten im Inneren weitergaben. Lokführer Hilse stieg auf seinen Bock. Er schätzte, dass sie so drei bis vier Tage unterwegs sein würden. Der Zug sollte nach Auschwitz fahren … Hilse ist eins der Rädchen im Getriebe der Endlösung Hitlers. Mit Hingabe erledigt er seinen Auftrag, Abertausende fährt er ihrem sicheren Ende entgegen. Doch es gibt auch Widerstand. Als sein zukünftiger Kollege Klaus auf den Passus der „Geheimen Reichssache“ im Arbeitsvertrag verwiesen wird, vermutet er Transporte von Wunderwaffen an die russische Front oder sonst wohin. Sollte er nicht darüber schweigen, würde dies automatisch das Todesurteil bedeuten. Dass er Todgeweihte in Vernichtungslager bringen würde, ahnt er zu diesem Zeitpunkt nicht. Nun begleitet er Hilse und fasst den Entschluss, dem unsäglichen Grauen entgegenzutreten. Den unzähligen Opfern des Wahnsinns und den Mutigen, die sich auflehnten, ist dieses Buch gewidmet. Lokomotiven zogen Männer, Frauen und Kinder, ganze Familien in den Tod. Die, die dies möglich machten, die kleinen Rädchen im Getriebe des Bösen, hatten ebenso Anteil wie die Befehlshaber. Denn: „das große geschieht im kleinen“. Ein historisch fundierter Roman über die dunkelste Zeit. Taschenbuch, 438 Seiten.
Preis
14.95
ISBN
9783957536389

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